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Das Ponykarussell

Neueröffnung

Das Ponykarussell

Das 1. Wiener Ponny-Caroussel wurde 1887 im Wurstelprater eröffnet. 129 Jahre lang sind darin Pferde zu den Klängen einer alten Orgel mit Kindern auf ihren Rücken im Kreis geschritten – bis die damals älteste Attraktion dann im Jahr 2016 nach Protesten von Tierschützer*innen und Besucher*innen geschlossen wurde. Seit dem suchte man Ideen, wie das historische Karussell erhalten und ohne tierische Protagonisten weitergenützt werden könnte. Vorübergehend wurde der Kuppelbau sogar als Zombie-Geisterbahn genutzt, die meiste Zeit jedoch stand er leer.

Bis sich Silvia Maino und Helmut Brem – die Köpfe hinter dem Wiener Rösthaus – dem wunderschönen, historischen Bau angenommen haben. Im Herbst 2020 begann der große Umbau, bei dem darauf geachtet wurde, dass der historische Charakter des Karussells erhalten bleibt. Das Ponykarussell wurde im Zuge der Bauarbeiten um Sanitäranlagen, Küche, Bodenheizung und Gastgarten erweitert.

Kulinarisch setzt das Ponykarussell auf kreative Erlebnisgastronomie und hohe Qualität: “Wie bei unseren Kaffees und in der Patisserie, tragen wir auch hier nur die besten Produkte der Welt – vorrangig aus Österreich – zusammen. Denn nur was fachkundig, fair und wenn möglich auch noch biologisch produziert wurde, tut uns allen gut.” Seit August hat das Ponykarussell nun geöffnet und verwöhnt seine Gäste mit köstlichem Kaffee, coolen Drinks, neuinterpretierten Kleinigkeiten und Naschereien.

Wir sind gespannt, wie es euch gefällt!
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Wordrap mit Küchenchef Marcus Bauer

Was ist deine Vision für das Ponykarussell?
Gefühlsküche auf neuem Niveau zu schaffen, ein einzigartiges Restaurant zu etablieren, sowohl was die Speisen- und Getränkepräsentation als auch das Umfeld betrifft.

Was liebst du?
Meine Familie, japanische Küchenmesser und die Farbe Blau. Ich liebe auch Ordnung und System. Ich bin ein Listenfreak.

Was geht gar nicht?
Lügen sind ein absolutes No-Go für mich. Ich verabscheue Massentierhaltung und stumpfe Messer. Kulinarisch betrachtet: Schimmelkäse, Halloumi und Lakritze – muss ich nicht haben.

Wieso sollte man sich einen Besuch im Ponykarussell nicht entgehen lassen?
Wegen der positiven und kreativen Atmosphäre und natürlich wegen dem tollen Essen. Es wird Klassiker geben … und Überraschungen.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Bewegung spiegelt mein privates und mein berufliches Leben wider. Ich bin jemand, der jeden Tag seine Aufgabe erledigen muss, da ich sonst innerlich nicht zur Ruhe komme. Darüber hinaus bin ich aber für jeden Blödsinn und Spaß zu haben.

 

Fotocredits: Hannes Hochmuth, Katharina Schiffl, Ponykarussell